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Gemeinden leisten gute Arbeit

Ver­schie­dene Par­tei­ver­tre­te­rin­nen und -Ver­tre­ter, dar­un­ter auch die ehe­ma­lige Land­rats­prä­si­den­tin Eli­sa­beth Augst­bur­ger sowie Land­rä­tin Priska Jaberg, enga­gie­ren sich in Lies­tal an einer Stand­ak­tion für die Aus­gleich­sin­itia­tive.

Wenn alle ande­ren Absi­che­run­gen nicht mehr tra­gen, fängt die Sozi­al­hilfe Men­schen in finan­zi­el­ler Not auf. Sozi­al­hilfe ist die gesetz­li­che Auf­gabe der Gemeinde. Die Gemein­den leis­ten gute Arbeit. Sie ken­nen die Ver­hält­nisse, arbei­ten effi­zi­ent und sind nahe bei den Bür­ge­rin­nen und Bür­ger. Das ist gut so. Gerät zum Bei­spiel eine Fami­lie kurz­fris­tig in Not, so fal­len für die betrof­fene Gemeinde schnell hohe Kos­ten an. Die­ses Risiko ist unbe­re­chen­bar und vor allem für die finanz­schwä­che­ren und klei­ne­ren Gemein­den eine grosse Belas­tung. Des­halb wer­den in den meis­ten Kan­to­nen die Gemein­den mit den Sozi­al­hil­fe­kos­ten nicht sich sel­ber über­las­sen. Warum soll das im Basel­biet nicht auch mög­lich sein?  Die Gemein­den sol­len sich wei­ter­hin um die Sozi­al­hilfe küm­mern. Dafür braucht es aber einen ver­nünf­ti­gen Kos­ten­aus­gleich. Des­halb sage ich Ja zur Aus­gleich­sin­itia­tive, damit am Schluss nicht der Kan­ton die Sozi­al­hilfe über­neh­men muss.

Eli­sa­beth Augst­bur­ger, ehe­ma­lige Land­rats­prä­si­den­tin 2017/2018